30.06.2014 – die Tarnschlucht

Heute Morgen ist alles wieder trocken, so räume ich in ruhe die Sachen zusammen.
dann geht es immer der Tarn entlang. Da es bereits die zweite Querung ist genieße ich einfach nur die schöne Schlucht. Von der Tarn zur Quelle der Loire ist es nur ein Katzensprung und so lande ich in Goudet auf dem Camping Au Bord de l‘ Eau direkt an der Loire.
Heute bin ich einen Monat unterwegs und 7000 Km gefahren.

 

 

 

 

 

 

 

29.06.2014 – Le Tarn, die erste

In der Nacht regnet es weiter.
Am Morgen ist es überraschend wieder trocken. So packe ich und ab gehts Richtung Tarn-Schluchten.
Kurz nach Mittag komme ich auf einen großen Platz direkt an der Tarn. Hier stehen plötzlich viele Biker.
Wie sich heraus stellt 53 Maschinen.
Ich versuche eine Kommunikation und es stellt sich heraus , dass Sie aus der Gegend von Narbonne kommen, um in Roquefort eine Käsefabrik zu besichtigen. Ich bin herzlich eingeladen. und so fahre ich im Pulk von Franzosen als einziger mit einem D Kennzeichen.
Die Besichtigung war auch ganz witzig interessant und die Verkostung schmackhaft.
Ich empfehle ab sofort Ziegenkäse der Firma Papillon aus Roquefort, denn nur Käse aus diesem Ort darf sich so benennen.
Während der Besichtigung der Gewölbe hatte es geregnet.
Also alleine weiter über Millau mit der höchsten Autobahnbrücke in den obere Tarn.
Hier erreiche ich gerade noch einen C Platz als es wieder stark regnet.
So muss erst mal ein oder auch noch ein Pasties her.
Aber es wird bei Sonne aufgebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28.06.2014 – von Spanien nach Frankreich

Das Wetter ist wirklich nicht sommerlich, aber es bleibt trocken.
Über Hendaye nach St Jean de Luz erreiche ich unbemerkt Frankreich.
Weiter über Dax und Auch, Richtung Montauban. Und es wird plötzlich wieder heiß.
Am Abend erreiche ich einen schönen C Platz. Bei der Hitze lasse ich mir Zeit, bis plötzlich drohend eine schwarze Wolkenwand aufzieht.
Gerade noch geschafft und alles gut verzurrt.
Das Unwetter mit Starkwind und Regen ohne Ende verbringe in der Bar während draußen alles durcheinander wirbelt.
Aber das Zelt ist dicht.
Anschließend wird noch ein wenig gefeiert mit kleinen Leckereien und Rotwein mit Cassis. Die Besitzer ein Lehrerpaar als Aussteiger, hatten mich noch zu diesem netten Abend eingeladen.

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27.06.2014 – spanische Atlantikküste

Das Wetter ist gemischt, aber es bleibt trocken. So kurve ich immer an der Küste entlang, auch grüne Küste genannt, weil hier relativ viel Regen fällt. Über Saint Vicente de la Barquera, Santilana, Laredo nach Zarautz. Hier ein C Platz direkt an den Klippen zur Bucht.

 

 

 

 

 

26.06.2014 – geradeaus, danach viele Kurven

Früh unterwegs. Es geht immer geradeaus nach Norden. Zuerst Autobahn und dann kleinere
Straßen.
Lange Weile, keine Abwechselung immer geradeaus.
Bis zum Parque de Los Picos de Europa.
In Riaño die ersten tollen Fotos.
Dann folgen Kurven, mehr als 40Km.
Längst wollte ich den Tag beenden, aber die Kurven nehmen kein Ende und die Küste ist weit entfernt.
Späht erreiche ich den C – Platz und entspanne. Ein toller Tag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24.06.2014 – Sevilla no Problema

Der C Patz war zentral und wenige Minuten von Sevilla entfernt.
Jörg wollte ein Bauwerk besichtigen.
Mittendrin in den Gassen von Sevilla.
Pause zum Parken, als ich den Nagel im Hinterreifen entdeckte. Rausziehen war schlecht, weil dann Luft entwich.
Also Plan, als uns ein älterer Herr ansprach. Er empfahl erst einmal ein Restaurant gegenüber, von hier planten wir weiter.
ADAC international anrufen, berichten und warten und leckere Tapas essen.
Bike noch fahrbereit, Info vom Reifenhändler in der Nähe erhalten, hinfahren. Der war bereits informiert, schaute, baute Hinterrad aus, reparierte, vulkanisierte den Reifen und schon war alles palettie.
Ohne Rechnung € 20,–
Super Service, danke an das Team.
Bauwerk angesehen und weiter nach Norden.
Und hier geraten wir in unseren ersten Regen.
Also Klamotten an und durch.
Weiter nach Norden durch den Nationalpark Sierra de la Norte, bis wir im Nest Cazalla de la Sierra landen.
Hier versuchen wir fast eine Stunde eine Bleibe zu finden. Aber dann landen wir im Posado del Moro, nur zwie **, aber super und die andalusische Küche vom feinsten.
So lassen wir den Abend andalusisch ausklingen.

 

 

 

 

 

 

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23.06.2014 – über Ronda nach Dos Hermanas, Sevilla

Aufbruch nach Norden.
Nach dem Desayuno packen und los.
BMW in Algeciras ansteuern, da mein Fahrlicht bereits in Marokko ausgefallen war. Navi an und los. Im Ergebnis landeten wir bei der Guardia Civil, soweit zum Garmin Navi.
Also weiter nach Ronda und über die schöne Route; Grazalema und Zahara Richtung Sevilla.
In Dos Hermanas auf C-Platz Übernachtung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22.06.2014 – Tarifa

Von Algeciras nach Tarifa. auf dem schönen C Platz Rio de Jarra am langen Sandstrand Tarifas bleiben wir und genießen den europäischen Flair.
Einen Tag Strand, Sonne und mehr.
Am Abend mit Renate und Joachim ( aus Oldenburg) in der Altstadt von Tarifa lecker essen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21.06.2014 – Kontinentenwechsel

Nach dem ausgiebigen Frühstück, weiter an der Küste Richtung Norden.
Kurz vor Tanger werden wir von der Policia an den üblichen Kontrollen herausgewunken.
Es stellt sich heraus, nur, um uns den richtigen Weg zu empfehlen.
D. h. Tanger vermeiden und die Autobahn direkt zum Fährhafen Tanger Mediterané zu zeigen.
Am Fährhafen sind die üblichen Schlepper unterwegs. Unser Weg direkt zum Schalter. Trotzdem schafft es einer uns ein gutes Ticket zu beschaffen. Ein Preisvorteil von € 30,-
Abfahrt 12h.
Zuerst aber durch die Passkontrolle
Hier stellte sich heraus, dass wir erst das Formular zur Ausreise ausfüllen mußten, und das gab es ca. 100m zurück, wo man uns gerade durchgewunken hatte.
Also Bike abstellen, zurück, Formular abholen ausfüllen und endlich durch…… bis zur Ausfuhr des eingeführten Bikes.
Überraschenderweise ging das so schnell, dass wir unser wichtigstes Papier nur abgeben mußten, nachdem es zweimal gestempelt wurde.
Also weiter, nächster Step.
Unsere Mopeds wurden in eine Reihe von 4 PKW,s gestellt, wo sie, vermutlich nach Drogen, durchleuchtet wurden. Nach diesem Prozedere wurden wir durchgewunken und konnten bis zur Fähre fahren.
Hier wurden Trucks, Anhänger, Container verladen.
Endlich war der Kahn voll und wir konnten starten.
Das fachkundige Personsal wies uns unsere Plätze zu und wollte, in einem Handstreich, beide Bikes mit einem Strick über die Sitze verzurren.
Beim Festziehen kippten die Maschinen fast gegeneinander.
So nahmen wir die Sache selbst in die Hand und verzurrten jede Maschine separat und zusätzlich mit unseren eigenen Gurten.
Beim Ablegen bemerkten wir dann eine allgemeine Schräglage der Fähre von gemessenen 5,8 Grad nach Steuerbord, die während der gesamten Überfahrt blieb. Gratulation an den Lademeister.
Trotzdem erreichten wir nach einer guten Stunde Europa, namens Algeciras in Spanien.