15.12.2014 über Tacna nach Chile

Herrlicher Sonnenschein als ich starte. Es geht immer an der Küste entlang. Überwiegend große Sanddünen. Erst kurz vor Tacna grüne Vegetation. Das ändert sich, als ich nach Süden zur Grenze abbiege. Sandverwehungen und Wüste. Grenze Peru ist schnell erledigt. Bei den Chilenen muß ich durch ein Desinfektionsbad fahren. Ob das etwas hilft? Auch hier sind die Formaltäten schnell erledigt und es geht nach Arica. Der Felsen trennt die Stadt am Meer. Als ich dann wieder auf der PanAm bin ist der Abzweig zum Valle deAzapa vorbei , dass merke ich allerdings erst später. Der Tank ist voll und ich fahre weiter nach Süden durch die Pampa, nur wenige Täler lockern das auf. Alle Orte auf der Karte sind nicht geeignet für eine Übernachtung und so  fahre ich mit dem letzten Tropfen Sprit bis Iquique. Hostel mit Garage sind schnell gefunden, nur der Preis stimmt nicht. Bin halt wieder in Chile$$.

 

14.12.2014 Pescados y Pelicanos

In Puno regnet es, also volles Programm. Als es endlich losgeht, wird es trocken, aber über die Pässe 4500 plus ist warme Kleidung angesagt bei 5 Grad. Der Tank war nicht voll, aber die vielen kleinen Orte entpuppen sich als nicht geeignet. Dafür eine bunte Landschaft. Die Farben des Tuschkasten in allen Variationen. Zur Küste wird es wärmer und plötzlich sind es 28 Grad. Geplant war Tacna, aber der Abzweig zur Küste ist verlockend. Gute Entscheidung. Der unscheinbare Ort Ilo am Pacific entpuppt sich als Volltreffer. Hotel mit Garage und dann zum Hafen. Hier wird einmal die Woche Fisch entladen. faszinierend. Die Pelikane und Walrosse kriegen den Rest. Fischrestaurant heute nicht. Strassenküche ist angesagt. Dann die Salsa Bar Livemusik.

13.12.2014 nach Puno

Nach Puno sind es knapp 400km. Schnell wieder über 4500m. In Puno Hotel mit Garage. Noch Zeit für die Islas flotantes de Uros, die schwimmenden Inseln der Uros. 2000 Personen Leben noch auf den Schilfinseln.

12.12.2014 Machu Picchu

Unmenschlich früh um 5:40h wurde ich geweckt. Frühstück und um 6:30 wartete das Taxi, was mich nach Poroy brachte, dem Ausgangsbahnhof für Touristen. Nur die Einheimischen dürfen direkt von Cusco fahren. 7:12h am Bahnsteig, damit es pünktlich um 7:42h losgehen konnte. Blitzblank standen die Waggons bereit. Fast 3 Stunden dauert die Fahrt bis nach Agua Caliente dem Zielbahnhof von Machu Picchu. Das Briefing der schwarz gekleideten Crew fand auf dem Bahnsteig statt und dauerte ca 15 Minuten. Am Wageneinstieg fand noch eine Kontrolle statt, obwohl der Fahrausweis bereits vorher mit dem Pass kontrolliert wurde. In Agua Caliente der Bahnstation von Machu Picchu, kann man endweder zu Fuß oder neuem mit dem Bus zum Berg fahren. Hier ist es noch sehr touristisch, dass verteilt sich aber. ….. Und zu Machu Picchu muss man nichts sagen , sondern einfach erleben und genießen. Ich war 4 Stunden am Berg und habe es einfach Ufer mich einwirken lassen. Hoffe durch die vielen Fotos lange Erinnerungen zu bewahren. Die Rückfahrt wurde durch kleine Vorführungen im Zug und einer Moden- Verkaufs Show aufgelockert. Im dunklen und bei schweren Gewitter erreichten wir Poroy, wo mein Taxi bereits auf mich wartete.

11.12.2014 von Urubamba nach Cusco

Heute bin ich 4 Wochen und 6900Km unterwegs. Daher war der Umzug nach Cusco nur ein Katzensprung. Das Hotel Tierra del Sol eine gute Wahl. Parken im Garten vor der 24h Rezeption und alle hilfsbereit. Schnell war der nächste Tag Machu Picchu und die Zugfahrt mit PeruRail gebucht. InkaRail hatte zwar mehr Gold im gesamten Outfit, aber schlechtere Abfahrtzeiten. Dann folgte eine kleine StadtbesichtigungCusco. Auffällig, wie sauber die Stadt ist, ausgenommen die Vororte die staubig, schmutzig und an einigen Bereichen vermüllt sind. Auch wird wenig gehupt, was in Peru sonst kontinuierlich der Fall ist. Weiter interessant die verschnörkelten Ampeln mit Ihren laufenden Männchen und Zeitangaben. Weiter ist viel Policia Municipal und Transit auf der Straße zu sehen, viele davon auf  Motorrädern 250cm3. Dabei der Anteil der Frauen geschätzt 40% . Interessant auch die Calle Hatunrumiyoc mit ihren passgenau zusammengesetzten- und dem zwölfeckigen Stein. Plaza de Armas im Centrum.

09.12.2014 weiter Richtung Machu Picchu

Von Chalhuanca ging es über 50 Km am Rio Lambrama weiter. Da es wenig geregnet hatte waren die Zuflüsse zum Rio, die über die Straße verliefen, weitgehend trocken. Hinter Abancay dann wieder in die Berge. In Serpentinen schlängelte sich die Straße in die Höhe. Kurz vor Cusco, in Anta, bogen wir zur Laguna Huanypo auf eine Schotterstraße nach Urubamba ab. Man hätte uns gesagt, dass auch von Urubamba ein Zug nach Machu Picchu fährt.

08.12.2014 zurück nach Nazca und weiter Richtung Cusco

Frühstück war nicht inbegriffen aber die Bikes standen sicher in der Garage.
Also die 145Km zurück nach Nazca und weiter die 30 A.es lief eigentlich alles gut nur in der Entfernung hatten wir uns verschätzt. In Puquio waren wir früh am Nachmittag also weiter, es sollten noch etliche Orte kommen. Mittlerweile hatten wir wieder die 4000 weit überschritten aber die Orte zeigten sich untauglich weil in der Pampa und ohne Hotels. Die Natur fantastisch im Tal auf 4500m. Nach knapp 500km hatten wir das Tagesziel Chalhuanca erreicht. Dann Totalausfall, das schlechte Essen von gestern zeigte Wirkung. Schnell zwei Pillen einwerfen und am nächsten Tag war ich wieder fit.

07.12.2014 Ica und Laguna Huacachina

Da in Cusco weiterhin schlechtes Wetter herrscht machen wir einen Abstecher nach Ica und der Laguna Huacachina. Es sind zwar 150Km in die nördliche Richtung und Cusco liegt im Osten. Durch die Pampa vorbei am Aussichtsturms der Linien bei bis zu 37 Grad erreichen wir die Oase. Hostel mit Garage ist schnell gefunden. Und so genießen wir den Abend bei schlechten Essen und ebenso teuren Cusco Sour. Und hier habe ich mir dann endgültig den Magen verdorben.
Aber schön anzusehen die Oase und die Sandboarder in den Dünen

06.12.2014 Nazca ein Tag länger

Wir verlängern, da für unser nächstes Ziel Cusco in den nächsten Tagen Regen angesagt ist. Ausschlafen wieder leckeres Frühstück im Garten mit immer neuen Überraschungen. Dann Pflege der Bikes. Mit Wasserhochdruck geht es ans Werk. Alles wieder sauber. Inzwischen ist es wieder heiß, trotzdem fahren wir zu den Nazcalinien. Hier in der Pampa sind 35 Grad. Vom Aussichtsturm sehen wir einige Linien. Dann zurück zur Besichtigung von Acueductos de Cantalloc. Aquadukte zur Gewinnung von Trinkwasser vor ?tausend Jahren