30.11.2014 Pause am Titicacasee

Unser Hotel Taypicala Lago ist komfortabel also bleiben wir noch einen Tag, erholen uns und bringen unsere Sachen in Ordnung. Die Motorradkombi hat durch das Salz und dem vielen Staub gelitten und wird gleich mit gewaschen. Die Sonne scheint, so wird alles schnell trocken. Am Nachmittag zieht ein Gewitter auf, es hagelt. Gut, dass wir verlängert haben.

29.11.2014 von Bolivien nach Peru

Frühstück mit Blick auf den Titicacasee. Aber es ist kalt als wir losfahren. 12 Grad. Dann überqueren wir mit einer Holzfähre den See. Wir fahren vorwärts rauf,  müssen aber feststellen, dass es rückwärts wieder runtergeht. Wir schieben die Maschinen mit Unterstützung, bei einer Höhhe von 3800m gibt es schon Atemprobleme. Es geht an Copacabana (Titicacasee) vorbei. Bis zur Grenze ist es nicht weit. Hier bekommen wir von einem freundlichen Guardian Hilfe was wir machen müssen, natürlich falsch, zuerst zur Migration Stempel in den Pass und dann zur Aduana. Hier geben wir nur den Einreisezettel ab. Jetzt zur Guardian, wir legen sämtliche Papiere vor. Das Chile Einreisepapier, was hat Bolivien damit zu tun, muss im Shop kopiert werden. Auf der Rückseite erhalten wir einen wichtigen Stempel……. und das wars. Ohne das Motorrad anzusehen dürfen wir ausreisen. In Peru erst zur Migration das ging schnell. Bei der Aduana warten bereits etliche . Warten also. Ein Zöllner fragt uns nach unserer Versicherung. Also Papier raus. Nach einer Wartezeit sind wir dran. Gewissenhaft wird alles per Hand dreifach eingetragen und dann getrennt. Eine Kopie erhalten wir als temporäre Einfuhr. Das ganze hat keine 2 Stunden gedauert. Es geht am See entlang bis Puna. Ganz in der Nähe finden wir ein Hotel mit Blick auf den See.

28.11.2014 Camino de La Muerte

Heute Morgen hat es nicht geregnet. So entscheiden wir zu packen und die Muerte zu fahren. Also bis zum Einstieg auf 1200m. Es ist feucht und schwül, halt schon Regenwald. Langsam geht es aufwärts mit kleinen Bachdurchfahrten. Straße besteht aus Schotter und es gilt Linksverkehr, damit die Talfahrer den Blick am Abgrund haben. Und dann kommen sie die Mountainbiker, vor denen man uns gewarnt hat, auf der falschen Seite uns direkt entgegen. Es sind viele enge Stellen und es geht tief abwärts. Wasserfälle rieseln auf die Straße. Nach einer Stunde sind wir auf 2800m am Ziel. Von hier über den Pass 4700m bei 3Grad wieder nach La Paz und auf der Bolivana 2 Richtung Titicacasee. Die Anden, Cordillera Munecas, mit schneebedeckten Gipfel immer zur Rechten. In Huarina gibt es an einer Strassenküche leckere Forelle. Im Hotel Titikaka übernachten wir. Vorher geht es auf 3800m noch in die Sauna.

 

26.-27.11.2014. Coroico 1 & 2

Es schüttet wie aus Kübeln mit Gewitter. Das gesamte Tal ist zugezogen. Beim Frühstück reißt es auf, aber Torsten ist der Salat gestern nicht bekommen und so fällt er heute aus und auch unsere Tour Yunga . Es wird heiß und schwül und ich entspanne. Am Abend gibt es eine besondere rosa Forelle aus dem Titicatasee ,einfach lecker! In Carla’s Garden mit netten Bolivianern und Chilenen einen schönen Abend verbracht und Salsa getanzt.
Am nächsten Morgen müssen wir unsere Zimmer räumen und umziehen. Noch höher noch mehr Stufen aber einen genialen Ausblick über das Yunga Tal. Auch heute schüttet es wieder, bis um 10h die Sonne kommt und es drückend warm wird.

25.11.2014… Über La Paz nach Coroico

Wir starten früh. Vorher gibt es an der Straße ein leckeres Rührei mit Kaffe. Wieder auf die Panamericana. Die schneebedeckten Anden leuchten uns in der Sonne entgegen, aber es ist kalt auf 4000m 13 Grad. Dann erreichen wir La Paz. Wie eine Glocke legt sich der Smog über die Stadt. Am Flughafen geht nichts mehr. Stau ohne Ende und wir mitten drin. Schon verrückt. Ich will mich über den Hamburger Verkehr nie mehr aufregen. Wie sich herausstelltek war zusätzlich eine Demo der Taxifahrer. Irgendwie schaffen wir es von der Oberststadt mit über 4000m in den Talkessel von nur noch 3500m zu kommen. Auf der Bolivia3 Schrauben wir uns auf 4.600m bis es dann eine Stunde nur noch abwärts geht bis auf 1.600m und die Temperatur von 16 auf 36 Grad steigt. Um nach Coroico zu kommen, müssen wir auf einer steilen staubigen Schotterstraße, die in einen holprigen Pflasterweg weiterführt, fahren. Hier finden wir ein Hostel mit Blick auf das Yunga Tal. Von hier wollen wir Morgen auf dem Camino de La Muerte ohne Gepäck fahren.Heute sind wir 14 Tage und ca 3.600km unterwegs.

 

24.11.2014 Potosi immer nach Norden

Unser Hotel war super nur das Frühstück etwas dürftig. Die Sonne scheint, was wollen wir mehr. Zuerst Tanken. Der Weg geht nach Nordwesten in die Berge. Höhe über 4.300m, selbst das Hochplateau auf dem die Lamas grasen liegt auf 3.900m. Wir wollen nach Oruro, es sind nur 320km. Eine schöne Fahrt. In Oruro erwartet uns allerdings eine andere Welt. Stinkiger hupender Verkehr, staubige Straßen die durch aufgewirbelten Wind noch dreckiger werden. Also raus, das Navi zeigt ein Hotel im Nirgendwo und das verfehlen wir noch. Der Weg zeigt nach Norden La Paz. Unterwegs auf der halb fertigen Autobahn kommen wir bis Patacamaya, hier finden wir ein „Zimmer“ und unsere Bikes stehen im Hof.

23.11.2014 Von Uyuni bis Potosi

 

Gemütliches einpacken und Auschecken. auf dem Weg durch die Stadt zeigt die Öldruckkontrolle an. Bei der Überprüfung ist ein leichter Ölfilm am rechten Zylinder feststellbar und es tropft. Wir fahren zurück zum Hotel.
Hier im Schatten lokalisiere ich die Ursache. Eine Dichtung vom Blindstopfen am linken Zylinder leckt leicht. Um hier nachzuziehen muss einiges demontiert werden. Danke BMW! Bei Betriebstemperatur alles ok, so fahren wir los und beobachten. Direkt am Ortsausgang fängt eine super asphaltierte Straße an. An der Mautstelle zahlen wir 20 Bolivianos. Dann folgt eine super schöne Strecke bis Potosi. Durch lange Täler, vorbei an tiefen Schluchten. Die Landschaft ist faszinierend und immer neue Eindrücke. Als wenn die Straßenbauer bei der Planung nur an die Motorradfahrer gedacht haben reihen sich die langgezogenen Kurven aneinander. Das alles bei Höhen um die 4.000m. Vorsicht ist geboten wenn Lamas und Vocuñas plötzlich über die Straße rennen. Eine Kaffrpause legen wir in den Bergen bei einer kleinen Pension ein. Dann erreichen wir Potosi die Silberminenstadt. Turbulent, laut und schmutzig. Die Stadt liegt am Hang und so sind einige Straßen extrem steil. Unser Hotel Coma liegt in der Innenstadt. Hier übernachten wir nur und am nächsten Morgen geht es weiter.

 

 

 

22.11.2014 Salar de Uyuni

Wetter sonnig 16 Grad. Nach dem Frühstück machen wir uns um den Weg zum Salar, dem größten Salzsee. Wir fahren ohne Gepäck und Koffer. Über eine staubige Schotterstraße geht es bis Colchani und von hier direkt auf den „See“. Die ersten Meter müssen wir durch Pfützen von Salzlaken Teils ist es etwas tiefer, dann haben wir die feste Salzfläche erreicht, unser Weg führt uns zur Island Inca Huasi. Unser Navi sagt 285 Grad. Es führen mehrere sogenannte Wege über den Salar. Wir entscheiden uns, merken aber nch einigen Kilometern, dass wir zu weit nördlich fahren. Also zurück und einen südlicheren Pfad einschlagen. Jetzt sind wir richtig. Wir treffen auf eine Gruppe Biker aus Chile und Bolivien und fahren gemeint weiter bis zum Salzhotel. Von hier direkt zur Insel. Das sind da. 80 Km. Fast immer gerdeaus ohne erkennbares Ziel fahren wir mit 90km/h fast eine Stunde. Dann

flimmert es am Horizont und die Isla wird sichtbar und kommt langsam näher. Hier treffen sich die Touristen. Die Insel ist mit Kakteen überseht. Hier treffen wir auch Claus und Anna Possberg wieder, die wir aus dem Zoll in Valparaiso kennen : www. possi.de. Wir fahren weiter Richtung Westen. zur größeren „Fischinsel“. Irgendwann müssen wir zurück. Kilometer um Kilometer fahren wir über eine weiße Fläche teilweise verkrustet dann wieder flachgefahren. Es ist ein Eigenartiges Gefühl stundenlang über den Salzsee zu fahren und scheinbar nicht vorwärts zu kommen, da sich di Umgebumg nicht verändert. Zurück in Uyuni müssen die Motorräder erst einmal vom Salz reinigen, dann geht es ins Hotel.

 

21.11.2014 Uyuni Stadt und Cementtrain Museum

Nach einem ergiebigen Frühstück waren die Bikes dran. Kontrolle, Gepäck und Koffer abnehmen. Kleiner Stadtbummeln und nach dem „Zug“ fragen. Diez minutos a suroeste. Es wurde ein langer Marsch.
Diverse alte Waggons und Dampflokomotiven waren in der Wüste geparkt und das vor langer Zeit bereits.